Moderne Luftfahrttechnik zur Lageerkundung und Einsatzdokumentation

  • UAS = Unmanned Aeronautic Systems
  • UAS sind seit 2012 als eigene Kategorie im Luftfahrtgesetz verankert
  • Einteilung UAS
    • Drehflügler –> Kopter (oft auch als „Drohne“ bezeichnet, wobei dieser Begriff nicht korrekt ist)
    • Starrflügler –> Segler / Motorsegler / Motormodelle (Flächenmodelle)

HP-S800_NEX7_1

Technik

  • Elektroantrieb
  • Flugsteuerung
    • Standard-Steuerungen aus dem Modellflugbereich
    • einige Kopterhersteller haben auch eigene Steuerungen
  • Funkfernsteuerung
    • Verwendung des lizenzfreien und zugelassenen Frequenzbereiches von 2,4GHz oder „Behördenfrequenz“
    • gesicherte Übertragung ca. 3km von Sender zu Empfänger bei freier „Sicht“
    • Bäume, Gebäude in der Funkstrecke können zum Funkabriß führen
    • fast alle Steuerung verfügen über „Coming Home“-Funktionalität bei Funkabriß oder Funkstörung
  • Videoübertragung
    • Verwendung der lizenzfreien und zugelassenen Frequenzbereiche oder gesonderter Behördenfrequenzen
  • Kameras
    • Videokameras (z.B. Sony CX730)
    • DSLR-Kameras
    • Kompaktkameras
    • Mikrokameras (reine Überwachung)
    • Infrarot-Kameras (z.B. optris PI450)
  • Sensoren
    • Temperatur
    • Luftfeuchte
    • Gasdetektoren
  • Einsatzszenarien
    • großflächige Überwachung aus großer Höhe, wie z.B. bei Bränden, Überschwemmungen, Erdrutschen oder Erdeinbrüchen
    • Verschaffen eines schnellen Überblicks über die Situation
    • Kontrolle und Leitung von Einsatzteams
    • Beobachtung der Ausdehnung von Feuern unter Beachtung der Windrichtung
    • photometrische Vermessung von Schadensflächen
    • Zuarbeiten für Gutachter oder Versicherungen
  • Sehr nahes Anfliegen, z.B. bei
    • Gebäude- und Anlageneinstürzen
    • einsturzgefährdeten oder nicht begehbaren Bereichen
    • Einfliegen in Erdeinstürze (Erdlöcher) möglich
    • Einfliegen in einsturzgefährdete Gebäude
    • genaues Begutachten der Schadensituation sehr nah am Objekt
    • Kontrolle von punktuellen und sehr kleinen Schäden
  • Infrarot, z.B. bei
    • Suche nach Lebewesen
    • Auffinden von Brandherden
    • Erkennung der Kontamination von Flächen
    • Erkennen des Durchnässens von z.B. Deichen
  • Schadstoff- und Gasdetektoren
  • technische Hilfeleistungen
    • Ausbringen von Einsatzhilfsmitteln, wie z.B. (nur mit Koptern)
      • Hilfsleinen für den Aufbau von seilbasierten Rettungsmaßnahmen
      • Abwurf von Sensoren, Kommunikationsmitteln (z.B. Funkgeräte), Hilfsmitteln etc.
    • Vorteile UAS gegenüber konventioneller Technik
      • klein und leicht
      • sehr schnell einsatzbereit
      • sehr flexibel
      • keine große Umweltbeeinflussung durch Windlast
      • fast jede gewünschte Stelle anfliegbar (Kopter)
      • sehr nahes Anfliegen an Gefahrenstellen / Observationsstellen möglich (Kopter)
      • Einfliegen in Gefahrenbereiche (Gasaustritte etc.) möglich (Kopter)
      • autonomes Fliegen durch GPS-Waypointflug möglich
      • wesentlich ökonomischer als der Einsatz konventioneller Fluggeräte
      • Aufbau der UAS in den meisten Fällen mit handelsüblicher Modelltechnik möglich
    • Verbesserung der Einsatzmöglichkeiten
      • Verbesserung der Flugzeiten bei Koptern (Möglichkeit der Verwendung von Technik aus den Bereichen THW, Militär, Luft- und Raumfahrt etc.)

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